Katastrophenschutzübung „Frankopia“: HFM unterstützt Großübung im Frankfurter Hafen

Wie gut funktioniert das Zusammenspiel verschiedener Einsatzkräfte, wenn eine komplexe Gefahrenlage die Infrastruktur der Stadt trifft? Dieser Frage ging die Katastrophenschutzübung „Frankopia“ nach.

Über 24 Stunden probten rund 370 Einsatzkräfte den Ernstfall – unter anderem auf dem Hafenbahngelände der HFM Managementgesellschaft für Hafen und Markt Frankfurt am Main.

Das angenommene Szenario: Ein Drohnenangriff trifft kritische Infrastruktur im Bereich des Osthafens. Dabei kommt es zu Schäden an Transportwegen und weiteren Einrichtungen. Feuerwehr, Technisches Hilfswerk (THW), Rettungsdienste und weitere Organisationen mussten Verletzte versorgen, Gefahrenstellen sichern und betroffene Personen aus dem Einsatzgebiet retten.

Die HFM stellte für die Übung Teile ihres Hafenbahngeländes als realitätsnahes Übungsareal zur Verfügung und unterstützte damit die Durchführung der groß angelegten Katastrophenschutzübung. Die Nutzung realer Infrastruktur ermöglicht es den beteiligten Einsatzkräften, Abläufe unter möglichst praxisnahen Bedingungen zu trainieren.

„Frankopia“ war Teil einer gesamten Übungswoche, in der verschiedene städtische Ämter, Feuerwehr, Polizei, Hilfsorganisationen und medizinische Partner den Umgang mit komplexen und hybriden Einsatzlagen trainierten. Neben der Bewältigung des eigentlichen Einsatzes standen auch die Koordination und Führung der zahlreichen beteiligten Kräfte im Fokus.
Die Übung zeigte eindrucksvoll, wie wichtig eingespielte Abläufe und die Zusammenarbeit der verschiedenen Einsatzorganisationen sind.